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G.F. Händel Messias in Schwarzenbach am Wald

Am Sonntag Abend lud die Kantorei Schwarzenbach am Wald zur Aufführung von Georg Friedrich Händels Messias. Alleine der Chor bereitete sich ein Jahr lang für dieses Ereignis vor. Schon knapp eine Stunde vor Beginn füllte sich die Christuskirche mit erwartungsvollen Zuhörern.

Eigentlich gibt es kein ausreichendes Superlativ, um dieses wie im Programmheft angekündigte „musikalische Meisterwerk voll majestätischer Wucht“ zu beschreiben.

Doch - einer hat den Versuch gewagt, Musik in Worte zu fassen. Stefan Zweig schildert in der Erzählung „Georg Friedrich Händels Auferstehung“ den Schöpfungsprozess des Werkes unter den damals schwierigen Lebensverhältnissen des Musikers. Am 13. April 1742 wurde das Oratorium in Dublin uraufgeführt. 

Unter der Leitung von Martina-Hagen Wunner erlebte das Auditorium die schon damals gerühmte "orkanische Gewalt“ der Komposition.

Die Sänger und Sängerinnen der Kantorei Schwarzenbach am Wald, das Barockorchester „Soli Deo Gloria“ sowie die Solisten Silke Mändl ( Sopran), Yvonne Berg (Alt), Rainer Geißdörfer (Tenor) und Michael Wolfrum (Bass) erschufen einen herrlichen Kunstgenuss….“den süßen Strich der Geigen, das Brausen im Donner der Orgel, Solistengesang gleich Güssen von wärmendem Licht..“ - diese sinngemäßen Worte von Stefan Zweig bringen ein Erleben auf den Punkt, welches im berühmten „Halleluja“ seinen krönenden Abschluss fand.

Unter tosendem Applaus und Ausrufen der Begeisterung folgten die Zugaben „Ehre sei Gott in der Höhe“ und ein zweites Mal das „Halleluja“.